Ebene des Feuers

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Konzept Art der Ebene des Feuers.

Eine der sechs elementaren Ebenen, von der der Drachengott Maelforge des Blutsturms herkommt.

Feuer Rifts: Tod und Zerstörung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf einer Lichtung ruhen wilde Tiere und erfrischen sich dann und wann mit süßem Wasser aus einem kleinen Bach. Von den Zweigen über ihnen dringt beruhigender Vogelgesang. Plötzlich tut sich in der Luft ein glühender orangefarbener Rift auf, aus dem sich sengende Hitzewellen pulsierend in alle Richtungen ausbreiten.

Aus dem Boden erheben sich kleine Vulkane, das Gras und die Erde verbrennen, und was bleibt, ist ein brüchiger aschgrauer Untergrund. Unterirdische Gase schwelen herauf und vergiften die Bäume. Schwefelgeruch strömt zwischen den verwitterten Wurzeln hervor. Dort, wo einst der Bach floss, Bäume blühten und Tiere sich tummelten, hat der Rift des Feuers nichts als Lavaströme, verkohlte Baumstümpfe und Kadaver hinterlassen. Alles Leben wurde von dem Inferno ausgelöscht.

Jeder Rift bringt eine unheilvolle Vorahnung von Tod und planarer Invasion mit sich. Die von den Rifts des Feuers freigesetzte Magie aber bedeutet die völlige Vernichtung. Aus dem Rift stürzen sich, tosend wie Flammen, Ungeheuer hervor, die alles daran setzen, das Land zu verwüsten und unschuldiges Leben in den eigenen Behausungen auszulöschen.

Die Ebene des Feuers: Flammen, wohin das Auge reicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ebene des Feuers ist eine zerstörte, rissige Fläche aus scharfkantigen Felsen und zerklüfteten Bergen, deren Täler hinter Rauch und Asche verschwinden. Vulkane erheben sich Tausende von Metern in den Methanhimmel und speien Ströme geschmolzenen Gesteins in die Feuermeere, auf denen sich die Bewohner der Ebene bewegen, als wäre sie harmloser Erdboden.

Rasiermesserscharfe Steinscherben bedecken das verbrannte Flachland. Hier treffen Feuerwesen und Ifrit aufeinander und stürzen sich in wilde Grausamkeiten. Zwischen den schroffen Berggipfeln fliegen Dämonen umher und zerren ganze Koboldscharen aus ihren Höhlen, um sie zu verschlingen.

Im Namen des Feuers: die fressenden Horden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreaturen, die über die Rifts des Fueurs nach Telara gelangen, machen ihren Mangel an Feinsinn mit erbarmungsloser Aggression wett. Die Kobolde bevölkern Telara seit dem Zeitalter der Drachen. Mütter erschrecken ihre Kinder mit Schauergeschichten, die von der Grausamkeit der Kobolde berichten. Erst kürzlich haben sich die Gedlo-Priester ihren niederen Koboldvettern angeschlossen, und trimmen anarchische Stämme zu Kriegsbanden, die selbst gut bewaffnete Wachen drangsalieren oder gar abschlachten.

Invasoren, die von der Ebene des Feuers kommen, überwältigen ihre Opfer mit verheerenden Angriffsstößen, was jedoch nicht bedeutet, dass sie dumm oder planlos sind. Groß und auf erschreckende Weise schön sind die Teufel. Sie können ihre Opfer zu sinnloser Wut anstiften oder sich selbst in diesen rasenden Zustand versetzen, wenn niedere Rassen es wagen, sich ihnen in den Weg zu stellen. Werden sie übertroffen, stürzen sie sich nicht selten aus Arroganz und Boshaftigkeit in ihr eigenes Schwert und verwehren den ihnen nicht Ebenbürtigen auf diese Weise die Ehre, der Sache selbst ein Ende zu setzen.

Der (neu ernannte) Anführer der Waldhüter, Dio Booras, über die Zerstörung des Dorfes Diokesi:

“Anführerin Gaiane trat aus unseren Reihen hervor und eilte zu den schwelenden Trümmern. Ich denke, dass sie die Schreie nicht länger ertragen konnte. Wie um sich ihr entgegenzustellen brach der Boden auf, und aus den Rissen quoll Magma hervor wie Blut aus einer frischen Schnittwunde. Ihre Beine waren kaum zu sehen, sie sprang über Lava und lodernde Flammen und verschwand mit ihrem wirbelnden Speer im dichten Rauch.

Dann riss sie eine riesige klauenbesetzte Hand aus der Luft und schlug sie gegen die brennende Hütte. Gaiane versuchte, das Monster mit ihrem Speer zu treffen, aber das Ungeheuer lachte nur in sich hinein, als es aus dem Rauch heraustrat. Es hatte Flügel und gespaltene Hufe, das Innere seiner Unterarme war entblößt, die Knochen lagen blank über den Muskeln. Aber all das hat keine Rolle mehr gespielt. Das Monster öffnete seinen gierigen Schlund, der sich von Ohr zu Ohr und von der Nase bis zum Kiefer spaltete. Dabei entblößte es ein zweites Gebiss und blutendes Zahnfleisch. In diesem Maul verschwand Gaiane bis zur Taille. Dann biss das Ungeher zu und riss sein Haupt zur Seite…"

Drache des Feuers: Der Flammenlord[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der rote Drache ist das leibhaftige Chaos. Jede Anstrengung, die nicht für Aufruhr oder Zerstörung sorgt, ist für ihn pure Zeitverschwendung. Viele andere Drachen des Blutsturms verfolgen mit der Kontrolle Telaras verschiedene Ziele. Für Maelforge aber ist alles, was nicht in den Kreislauf aus Vernichtung, Wachstum und erneute Zerstörung fällt, nichts als dekadente Genusssucht.

Der Flammenlord ist von Habgier und Raublust getrieben und duldet bei der Zerstörung der Welt keinerlei Unterstützung. Daher wendete er sich gegen seine anderen Blutsturmbrüder. Ganz anders als Regulos, der danach strebt, allem Leben ein für alle Mal ein Ende zu setzen, ist es Maelforges Ziel, dass sich das Leben regeneriert, nur um zurückzukehren und alles in einem endlosen Kreislauf sengender Qualen wieder und wieder niederzubrennen.

Der Kult von Maelforge: die Wantonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wantonen schwelgen in sinnloser Gewalt und Brutalität. Den Anhängern dieses Kultes geht es einzig und allein um Streit. Zerstörung, Feuersbrünste und Chaos entfachen das Feuer ihrer einzigen Leidenschaft: Zwietracht zu säen. Jeden Menschen, den sie töten, jede Stadt, die sie zerstören, und jeden Wald, den sie niederbrennen, opfern sie Maelforge.

Die Wantonen sind der am wenigsten organisierte und fanatischste Drachenkult. In ihren Reihen befinden sich viele ungeheuerliche Humanoide wie Kobolde oder Drakonier. In den Gemeinden Telaras können Zellen der Wantonen ganz plötzlich auf den Plan treten, und bevor sie wieder verschwinden, verheeren sie ganze Landstriche mit ihren Brandschatzungen und Plünderungen. Nicht wenige der Anhänger versuchen es den brutalen Zentauren gleich zu tun. Sie üben ehrlose Gewalt aus, verursachen sinnloses Sterben, und ihr einziges Erbe, das sie der Welt hinterlassen, sind ihre unzähligen Todesopfer.

Bei den Wantonen ist es üblich, rituelle Opfergaben darzubringen. Mit den verstümmelten Gliedern und dem vergossenen Blut ihrer Opfer stärken sie die schreckliche Magie ihres Kultes. Wenn der Flammenlord es bestimmt, sät der Tod die Saat für neue Zerstörung.


Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riftfire1.jpg
Riftfire2.jpg
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Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]